7. März bis 28. Juni 2024 // Künstlerisches Seminar. In Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Kunst und Kommunikative Praxis – Die Angewandte //
Im Rahmen einer Lehrveranstaltung, die in Kooperation zwischen MUSMIG mit dem Institut für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Kunst und Kommunikative Praxis (Die Angewandte) entwickelt wurde, beschäftigen wir uns mit Geschichte(n) der Migration und der praktizierten Inklusion oder Exklusion der „Anderen am anderen Ort“. Wir setzen uns mit repräsentationskritischen Narrativen und kolonialer Gewalt in westlichen Kunst- und Kulturinstitutionen auseinander; wir fokussieren auf selbst-historisierende Ausstellungspraktiken und Story-Telling als queer-feministische, post-migrantische Methode der Kunstproduktion und erweiterten Wissensvermittlung.
Am 21.3.
Als Seminargruppe realisieren wir ein Kunstvermittlungsprojekt, das aus der on-going MUSMIG-Ausstellung „GIB BESCHEID“ heraus entwickelt wird. Wir fragen uns: Welche geo- und machtpolitischen Implikationen sind in der Geschichte der Museen erhalten? Wessen Geschichten werden erzählt, und wie? Wie können post-migrantische Narrative und selbst-ermächtigende, ästhetische Praktiken mehr Gehör und Platz beanspruchen? Inwiefern ist das Re-telling of history mit transformativen Prozessen der kritischen Kunst- und Kulturvermittlung verbunden?
MUSMIG wird im Seminar durch Ljubomir Bratić, Gabriela Urrutia Reyes, Elena Messner, Araba Evelyn Johnston-Arthur, und Anna Seidel vertreten.
Dieses Seminar „Museum der Migration _ Ewige Anfänge _ Stories Repeating“ ist eine Kollaboration zwischen den Projektseminaren von Sofia Bempeza, Ipek Hamzaoğlu und Araba Evelyn Johnston-Arthur. Es findet vom 7. März 2024 bis 28. Juni 2024 in zweiwöchigen Abständen statt.










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