Auf Einladung von Sofia Bempeza und Annette Krauss der Abteilung Kunst & Kommunikative Praxis am Institut für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung der Universität für angewandte Kunst Wien wurde das Kollektiv MUSMIG im SoSe 2024 eingeladen, die Lehrveranstaltung „Intersectional Storytelling“ zu konzipieren und zu gestalten.
Das Ziel dieses Programmes ist es, Studierenden im künstlerischen Lehramt eine kritische Perspektive in Bezug auf Museen und Ausstellungsorte als nicht-neutrale Dispositiven einer kolonialen eurozentrierten Weltanschauung, sowie eine Aufmerksamkeit auf die Lücke der offiziellen Archive, zu fördern.
Marginalisierte künstlerische, kulturelle, edukative und aktivistische Praktiken, Methoden, Kritiken und Interventionen wie etwa Selbsthistorisierung, Intersectional Storytelling, the Art of Refusal and Resistance, Poetic Inquiry, Dekoloniale Ecologien der Erinnerung und Dekoloniales Social Design werden dabei als zentrale Strategien verankert, die dominanten Erzählungen in mehrfacher Weise gegen den Strich bürsten. Begriffe wie Nationalität, Zugehörigkeit und Identität werden durch
queer-feministich-dekoloniale Perspektiven analysiert und unter anderen durch migrantisierte, diasporische Counter-Archive und Gegengeschichten in Frage gestellt.
Seither wurden die LVs von den folgenden Expert:innen konzipiert und betreut: Sofia Bempeza, Araba Evelyn Johnston-Arthur, Gabriela Urrutia Reyes, Ipek Hamazoğlu, Lia Kastiyo-Spinósa, Mariama Nzinga Diallo. Sie wurden dabei von folgenden MUSMIG Mitgliedern als Vor-und Beitragende unterstützt: Ljubomir Bratić, Katharina Kulesza, Elena Messner, Anna Seidl.
Beitragsbild von Joanna Weisse


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